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Plastikfrei

In meinem letzten Post hatte ich ja angekündigt, dass ich diesen Monat versuchen will, mehr auf Plastikverpackungen zu verzichten. Mit dem Thema plastikfrei leben beschäftige ich mich schon länger, daher mache ich auch immerhin schon meine Zahnpasta selbst und benutze kompostierbare Holzzahnbürsten. Meine Beautyartikel sind fast ausnahmslos von grünen, nachhaltigen, veganen Labels. Aber auch die kommen natürlich in Verpackungen. Zwar immer öfter in Glas oder Metall, zumeist aber eben doch noch im praktischen Plastiktiegel. Auch mein Putzregal ist beinah ausschließlich mit Bioprodukten ausgestattet und einen Oberflächenreiniger mache ich schon selbst. Also, für mich ist das alles kein Neuland, aber wenn es dann ans Eingemachte gehen soll, merkt man schon, wie schwierig es ist, im alltäglichen Leben und beim Einkauf auf Plastik zu verzichten. Außerdem braucht man ja auch allerhand Gefäße, Gläser, Taschen in die man Essen füllen kann, das Manko daran ist, dass man ganz schön viel Platz für all das braucht, den ich in meiner provisorischen Küche nicht wirklich habe. Aber „Weitermachen“ ist das Motto.

Woran ich in der ersten Juniwoche gescheitert bin:

*Cherrytomaten: Ich finde große Tomaten einfach eklig und wässrig und kaufe deshalb immer nur die kleine Version. Beim ersten Kauf waren sie noch in Plastik verpackt. Bei Alnatura habe ich sie allerdings in einer Papiertüte abpacken können.

*Basilikumtopf: Kräuter haben einfach immer diese Schutzhülle aus Plastik, wahrscheinlich, damit sie nicht zerfallen. Und den Plastiktopf habe ich natürlich auch gleich entsorgt, damit die Pflanze besser atmen kann.

*Sahne: Ich bin keine Veganerin, kaufe aber trotzdem immer Reissahne. Die kommt bisher auch nur im Mini-Tetrapak. Mist.

*spontane Gelüste: Hummus im Netto, Halloumiüberbleibsel vom Grillen, einen Salatkopf

*unabdingbar: schwarze Druckerpatrone, Medikamente

Diese Woche will ich noch Nudeln und Müsli bei Original Unverpackt kaufen, mal sehen, was die da noch so im Angebot haben. Zu meiner Schande war ich noch nicht da. Dort werde ich mir auch noch einige Beutel und Gläser anschaffen, damit man auch kleineres wie Kräuter, Rosinen oder ähnliches, wovon man nicht gleich einen Kilo braucht, abpacken kann.

Über noch weitere Ideen zum plastikfreien Leben bin ich sehr dankbar. Vor allem bei Kosmetikprodukten, Putzmitteln und flüssigen Sachen wie Joghurt hapert es noch arg.

Immerhin ist diese Woche nur eine Plastiktüte in den Müll gewandert, bisher waren es wöchtenlich in meinem Zweimannhaushalt eher zwei.

Und ja, das Titelbild habt Ihr in ähnlicher Form schon mal gesehen. Leider ist meine Wohnung nicht sehr, wie sagt man, instagramable?!

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Einige Gläser warten noch auf ihre Befüllung

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Ich habe mir nie einen Tea to go gekauft, allein weil das Wort schon schrecklich klingt. In den Steltonbecher passt mein Tee von zuhause wunderbar rein und bleibt warm.

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6 Comments

    • Ragni

      Das stimmt! Aber vielleicht kann man es sogar in eigene Gläser abfüllen. Ich recherchier das mal! 😉

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  1. Hi! Putzmittel kann man recht einfach selber machen. Oft reicht schon Essig, um Kalk und Seifenreste zu entfernen (gibts im Bioladen in der Pfand-Glasflasche 😉 ) oder eine Kombination aus Essig und Natron. Oder Kernseife. Mehr braucht es eigentlich schon gar nicht.
    Auch Kosmetik kann man häufig selber machen (z.B. Deo, Haarspray, Gesichtswasser) oder einfache Naturprodukte verwenden (Kokosöl als Make-up-Entferner und für trockene Haut, Essig- oder Zitronenwasser als Haarspülung, feste Seife als Shampoo und Duschgel) und ganz gewiefte Plastikvermeider machen sogar ihr Make-up selber (hab ich allerdings noch nicht ausprobiert).
    Viele Grüße
    Pip

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