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Schönstes im // Oktober

Schon wieder ein Monat rum, schon wieder Zeit für Dinge, die mir die vier Wochen versüßt haben. Eine große Ausbeute ist es nicht, aber eine schöne.

Schon ewig lang wollte ich das neue Magazin Noveaux vorstellen. Nun sind mir Ari von Primer & Lacquer und Sarah von This Is JaneWayne zuvorgekommen. Aber macht nichts, loben kann man nie genug. Das Heft über veganen Lifestyle macht seine Sache fabelhaft. In der dritten Ausgabe geht es unter Anderem um Lederjacken, die nicht aus Leder gemacht sind; ob es sinnvoll ist, die Welt wenigstens ein bisschen zu retten und vegane Haarfärbemittel. Die Haptik ist sehr schön, das Papier dick und matt, anders eben als die gängigen Hochglanzmagazine. Ich lese die Beautytips und die längeren Geschichten und Reportagen am liebsten. Aber auch Labels werden einem näher gebracht, sowohl für Kleidung, als auch für Interior. Auch wenn ich ganz und gar nicht vegan lebe, einige Ansätze dieser Bewegung sind ziemlich richtig und Nachhaltigkeit ist sowieso momentan in aller Munde.

Meine ewige Leier von Naturkosmetik können manche schon nicht mehr hören. Bei den horrenden Preisen muss das Wässerchen von Chanel oder die Creme von Tom Ford doch das Beste sein, was man seiner Haut antun kann, wozu also Bio? Vielleicht stimmt das. Mir sind die ganzen chemischen Inhaltsstoffe inzwischen nicht mehr so ganz geheuer, weswegen ich immer mehr Bioprodukte ausprobiere und für mich entdecke. So zum Beispiel das klärende Gesichtstonikum und die leichte Rosencreme von Dr. Hauschka. In meinen Jugendjahren habe ich die Marke verschmäht, da sie meiner zickigen Teenagerhaut nicht ganz das gab, was sie brauchte. Heute bin ich schlauer und weiß, dass eine Umstellung auf Naturprodukte erst einmal anstrengend für die Haut sein kann, weshalb sie vielleicht spannt, etwas mehr Talg produziert oder einfach mal ein paar Pickel sprießen. Aber dieses Mal bleibe ich standhaft. Und das Aufsprühen des Tonikums fühlt sich mindestens genauso luxuriös an, wie das Auflegen jeglicher High End Produkte, wirklich wahr!

Noch ein Buchzugang in meiner Bibliothek. Erotische Erinnerungen von Diane di Prima, eine der bekanntesten weiblichen Schriftstellerinnen der Beat Generation der 50er und 60er Jahre. Ich habe damals Unterwegs von Jack Kerouac verschlungen und war fasziniert von seinen Erzählungen dieser Zeit. Auf Diane di Prima bin ich zufällig gestoßen und will mit diesem Buch – ihren Memoiren – meine Begeisterung für diese Beat-Bewegung wieder aufleben lassen.

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